Berliner DNL schlägt Iserlohner DNL

Iserlohner EC – Berliner Eisbären     2 – 6         (0-3 / 1-2 / 1-1)

Sonntag, 10.01.10

Im ersten Spiel im Jahr 2010 mussten die Iserlohner Zuhause gegen die Berliner Eisbären antreten. Das Spiel stand unter keinem guten Zeichen, da sich die beiden Spieler  Dominik Oster und Joseph Lewis verletzt hatten und ein weiterer den Verein gewechselt hatte. So konnte das Trainerteam mit nur 15 Feldspielern und 2 Goalies antreten. In den ersten 10 Minuten war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften in ihren Überzahlspielen keinen Erfolg verbuchen konnten. Doch in der 11. und 12. Spielminute holten die Berliner zum Doppelschlag aus und gingen mit 0-2 in Führung. In der 15. Minute schossen die Eisbären in Überzahl sogar das 0-3. Kurz vor Drittelende musste wieder ein Iserlohner auf die Strafbank doch dies konnten die Hauptstädter nicht nutzen.
Das zweite Drittel begann noch in Unterzahl, doch die Roosters blieben ohne schaden. In der 27. Spielminute wurde eine Strafe gegen die Eisbären ausgesprochen. Diese konnte Tim Sattler nutzen, der auf Vorarbeit von Paul Hill und Matthias Kania, zum 1-3 verkürzte. In der 30. Spielminute stellten die Berliner den alten Abstand wieder her und konnten ihn sogar in der 32. Minute erhöhen, zum Spielstand von 1-5. Nun wechselte das Trainerteam die Goalies und für Sven Rotheuler kam Korbinian Sertl. Die Strafen, die im 2. Drittel noch  gegen beide Mannschaften ausgesprochen wurden änderten nichts am Ergebnis.
Im letzten Drittel kamen die Iserlohner besser aus der Kabine, sie konnten nur wieder nichts aus der Überzahl in der 41. Spielminute machen. In der 45. Spielminute musste wieder ein Berliner auf die Strafbank, doch 5 Sekunden später folgte ihm auch ein Iserlohner. Nun spielten beide Mannschaften 4 gegen 4 weiter und den Platz auf dem Eis konnte Dominik Luft in der 46. Minute auf Vorlagen von Dieter Orendorz und Dennis Forminych nutzen, so das es 2-5 stand.  Nun wurde das Spiel ein wenig ruppiger und in der 53. Spielminute erhöhten die Eisbären auf  2-6. In der 56. Spielminute musste ein Iserlohner auf die Strafbank und noch vor Ablauf dieser Strafe erhitzten sich die Gemüter, so das ein Iserlohner eine 2 + 2 Minuten Strafe erhielt und 2 Berliner auf die Strafbank mussten. 2 Minuten vor Spielende nahmen noch einmal jeweils ein Spieler jeder Mannschaft in der Kühlbox platz. Wiederum keine Minute später folgten noch ein Iserlohner. Doch all diese Strafen wirken sich nicht mehr auf das Ergebnis aus und das Spiel endete 2–6 für die Berliner Eisbären.

Fazit: Man muss unbedingt die individuellen Fehler abstellen.

Spieler:  Sertl, Rotheuler,  Zimbelmann, Nölle, Faber, Loecke, Einert, Hill, Luft(1), Schneider, Sattler (1), Kania, Röllig, Orendorz, Winskowski, Gleibler, Forminych