Roosters müssen sich Huskies geschlagen geben
Braunlage – Die Iserlohn Roosters müssen sich beim Wurmberg-Cup 2009 in Braunlage mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Trotz guter 30 Minuten verloren sie gegen die Kassel Huskies mit 2:4. Insbesondere in Überzahl war das Fehlen von Marty Wilford deutlich zu spüren. Acht Tage nach dem Sieg in Nordhessen folgte also die erste Niederlage der Vorbereitung.
Trotz der acht Tage zwischen beiden Spielen, in Drittel 1 glichen sich Bilder und Spielverlauf. Kassel kämpfte hart um jeden Zentimeter Eis, versuchte mangelndes Talent durch harte Arbeit wett zu machen. Das machte den Roosters das Kombinationsspiel schwer. Dennoch waren die Sauerländer die bessere Mannschaft mit den klar besseren Chanchen. Die beste Gelegenheit hatte Neuzugang Daniel Sparre in der 10.Spielminute. Er bekam einen tollen Pass aus der eigenen Defensive genau auf den Schläger, fuhr allein auf Stephen Ritter im Huskie-Tor zu und schoss die Scheibe wunderbar platziert ins obere rechte Eck. Das Tor aber galt nicht, wegen angeblichem Abseits. Darauf hatten aus unerfindlichen Gründen die Linesmen entschieden. Auch im weiteren Verlauf hatten die Blau-Weißen insbesondere in Überzahl ihre Gelegenheiten, es blieb allerdings beim 0:0 - glücklicherweise auch nach Langwieders Fehlpass zweieinhalb Minuten vor Schluss. Aus der linken Ecke hinter dem eigenen Tor legte er Kassels Damon die Scheibe auf, der sofort abzog, aber aus zwei Metern an Torhüter Danny aus den Birken scheiterte.
Roosters-Überzahl sorgte im Mitteldrittel dann für die verdiente Führung der Sauerländer (26.). Swanson stand auf der Torlinie, sah Ready am linken Pfosten, spielte den Pass durch Freund und Feind zum 1:0. Die Freude über die verdiente Führung sollte aber nur knapp acht Minuten dauern. Leavitt leistete sich einen üblen Check an Ready, für den sich der Kanadier revanchierte und sechs Strafminuten aufgebrummt bekam. Weil die Iserlohner schon ohne Jones auf dem Eis standen, traf Kassel erst bei 5:3-Überzahl zum Ausgleich (34.) und ging in der 38. Spielminute sogar mit einem weiteren Überzahltreffer in Führung. Obwohl die Sauerländer spielerisch die bessere Mannschaft waren, lagen sie hinten und mussten auf das Schlussdrittel hoffen.
Auch hier aber fanden das Team vom Seilersee nicht zurück ins Spiel. Zunächst konnten die Huskies ihren Vorsprung nach einer weiteren Roosters-Unterzahl auf 3:1 ausbauen, dann brachte Langwieders 2:3 wieder Hoffnung zurück (47). Trotz aller Bemühungen aber sorgten die Huskies für den Schlusspunkt. Der 4:2-Erfolg ging am Ende, auch deshalb, weil die Roosters ein Stück weit ihre spielerische Linie verloren, in Ordnung.










