Noch sieben Tage bis zum Start...Roosters verlieren 1:2
Iserlohn – Eine Woche vor Beginn der neuen Saison in der Deutschen Eishockey Liga mussten sich die Iserlohn Roosters vor 1998 Zuschauern den Kölner Haien geschlagen geben. Die Sauerländer waren über weite Strecken die bessere Mannschaft, konnten aber die sich bietenden Chancen nicht nutzen. Deutlich wurde auch: Acht Tage vor Saisonbeginn haben beide Teams noch viel Arbeit vor sich.
Das Auftaktdrittel bestimmten ohne Zweifel die Gastgeber. Die Blau-Weißen hatten auch aufgrund der zahlreichen Undiszipliniertheiten der Haie hervorragende Überzahlgelegenheiten, konnten aber trotz bester Chancen keine einzige zum Torerfolg nutzen. Insbesondere Haie-Neuzugang Lars Weibel im Tor der Gäste zeigte eine hervorragende Anfangsphase, sorgte dafür, dass das Team vom neuen Trainer Igor Pavlov in der Partie blieb. Wolf, Hock und Ready scheiterten selbst mit besten Ideen. Köln wurde erst ab der 14. Spielminute besser, begünstigt allerdings auch von zu vielen Hinausstellungen gegen die Iserlohner. Eine Woche vor Saisonbeginn pfiff Schiedsrichter Looker sehr kleinlich, lag aber mit seinen Entscheidungen meist richtig.
Auch zu Beginn des Mitteldrittels saßen die Sauerländer regelmäßig auf der Strafbank. Dank eines gut organisierten und eingespielt wirkenden Unterzahlspiels blieb es bis zur 29. Spielminute beim 0:0. Dann kassierten die Haie zwei Strafminuten, fingen nach gutem Offensivspiel einen Spielzug der Roosters ab und trafen in Unterzahl zur Führung. Bei Barteks Schuss war für Stefaniszin im Roosterstor kaum etwas zu halten. Eine Glanztat verrichtete Kölns Weibel dann beim Alleingang von Quinn Hancock (35.). Mit dem Schoner parierte er den Schuss des Kanadiers aus kürzester Distanz. Zwei Minuten später landete die Scheibe, von Adams aus der Luft genommen, im Iserlohner Tor. So wurde diese Partie zum Paradebespiel für die These, dass wer seine Chancen nicht nutzt, am Ende bestraft wird.
Im Schlussdrittel aber kämpften sich die Sauerländer trotz müder Trainingsbeine zurück in die Partie. Überlegend mit klugen Aktionen spielend, erarbeiteten sie sich Gelegenheiten und nutzten die dritte hochkarätige Chance zum 1:2-Anschlusstreffer durch Kris Sparre (49.). Weil die Roosters sich weiter steigerten, durften die Fans noch einmal jubeln. Roys Schuss zum vermeintlichen 2:2 wurde allerdings von Schiedsrichter Looker abgepfiffen, bevor die Scheibe im Tor war. Einer der Roostersspieler lag vorher im Torraum, deshalb konnte der Unparteiische das Tor nicht anerkennen. Zwar kämpften die Sauerländer bis zur letzten Sekunde, an diesem Abend mussten sie sich den Haien allerdings geschlagen geben. In einer Woche ist das hoffentlich anders.
Sorgen machen drei verletzte Spieler. Sebastian Jones hat Innenbandprobleme, Collin Danielsmeier eine Handverletzung und Steven Rupprich hat einen Schuss dorthin bekommen, wo es bei Männern besonders weh tut…
Tore: 0:1 (28:39) Bartek (Frosch/4:5); 0:2 (35:02) Adams (Ciernik); 1:2 (48:05) K. Sparre (Wolf).










