Drei Punkte in Krefeld

Krefeld Pinguine – Iserlohn Roosters 2:4 (0:1, 0:3, 2:0)  Dank eines starken Mitteldrittels hat die Mannschaft von Uli Liebsch und Bernd Haake gestern Abend am Rhein einen wichtigen „Dreier“ gelandet, darf mit einer frischen Portion Selbstvertrauen ins morgige Match gegen die Eisbären Berlin gehen. Die schwächere Vorstellung im letzten Durchgang blieb ohne Folgen.

Drittel 1 erlebte die Roosters nicht so verschlafen wie zuletzt in Hamburg. Angetrieben von neuen Reihenkombinationen erarbeitete sich das Liebsch-Team in den Anfangsminuten gute Gelegenheiten, aber Hock, Wolf und Roy brachten die Scheibe nicht am Krefelder Keeper Scott Langkow vorbei.Auf die Chancen folgten die Strafen, zu viel Zeit verbrachten die Roosters nach dummen Fouls auf der Strafbank, überstanden aber alle Überzahlangriffe schadlos. Das hatte vor allem mit Danny aus den Birken zu tun. Der junge Goalie zeigte eine hervorragende Leistung, hielt seinen Kasten sauer. Das gelang den Krefeldern nicht. Sogar in einer schwarz-gelben Überzahl kassierten die Gastgeber das Gegentor:Herrlich vorbereitet von Roy machte Ardelan mit einem unhaltbaren Schuss ins obere rechte Eck das 1:0 (16.). Dieses Ergebnis war verdient, hätte sogar höher ausfallen können. Dennoch: Mit einer Führung aus dem ersten Drittel zu gehen, das war den Blau-Weißen schon lange nicht mehr gelungen.

Vielleicht auch, weil es so war, wurde der Mittelabschnitt zum Triumphzug. Schon nach knapp zwei Minuten traf Wolf unter die Latte zum 2:0. Mit diesem Treffer kam das Selbstbewusstsein und die pure Dominanz.Weil Christensen nur zwei Minuten später Keeper Langkow die Scheibe klaute, einen Zuckerpass auf Hock spielte und der traf, stand es 3:0 (25.). Konsequent ging der Sturmlauf weiter, belohnt durch Roys 4:0 (31.). Zwar schwächelten die Roosters anschließend, dank einer starken Leistung der Verteidiger blieb es beim Polster.Trotzdem war vor dem Schlussdrittel klar: Zu viel Zockerei könnte die konterstarken Krefelder ins Match bringen...

Und die Roosters ließen es tatsächlich zu locker angehen und bekamen prompt die Quittung in Form des 1:4 nach 46 und des 2:4 nach 53. Minuten. Doch in Gefahr geriet dieser ganz wichtige Sieg nicht mehr.

Pinguine: Langkow – Fahey, Rourke; Pavlikovsky, Grönvall; Schopper, Cespiva; Akdag – Verwey, Pietta, Endraß; Blank, Stephens, Vasiljevs; Globke, Driendl, Noebels; Huebscher.

Roosters: Aus den Birken – Wilford, Ardelan; Insana, Danielsmeier; Schneider, Langwieder; Jones – Wolf, Hock, Christensen; Roy, Hancock, Ready; Giuliano, Swanson, Daniel Sparre; Hommel, Rupprich, Kris Sparre.

Tore: 0:1 (15:04) Ardelan (Roy, Christensen/4:5), 0:2 (21:40) Wolf (Wilford/5:4), 0:3 (24:11) Hock (Christensen), 0:4 (30:22) Roy (Swanson, Ready/5:4), 1:4 (45:39) Endraß (Rourke, Pietta), 2:4 (52:53) Pavlikovsky (Vasiljevs, Blank/5:3).

Schiedsrichter: Hascher/Jablukov (Miesbach/Berlin);

Strafminuten: 12 – 16;

Zuschauer: 3111.