Iserlohn Roosters schlagen nach Wolfsburg auch Frankfurt Lions
Iserlohn Roosters – Frankfurt Lions 3:2 n.V. (1:0, 1:0, 0:2, 1:0)
Iserlohn - Das im Vorfeld als so schwer eingestufte Wochenend-Programm hat sich für die Sauerländer DEL-Profis als durchaus punkteträchtig entpuppt. Dem 3:2-Overtime-Sieg vom Freitagabend in Wolfsburg ließen die Schützlinge von Uli Liebsch und Bernd Haake gestern Abend am Seilersee einen weiteren Erfolg in der Verlängerung folgen, durften sich also über vier von sechs möglichen Punkten freuen. So lässt es sich deutlich entspannter an die nächsten Aufgaben gegen die DEG Metro Stars (Donnerstag, 19.30 Uhr) und am Sonntag bei den Adlern Mannheim (18.30 Uhr) heran gehen. Schöne Bescherung!
Der Auftakt hätte im 400. DEL-Spiel von Christian Hommel nicht besser sein können. Referee Schimm schickte schon nach sieben Sekunden Frankfurts Polaczek wegen gefährlich hohen Stocks für zwei Minuten auf die Strafbank und schon dieses erste Überzahlspiel im Match gegen den Tabellenzweiten nutzte Michael Wolf auf Zuspiel des mit dem Jubiläumstrikot mit der Nummer 700 spielenden Robert Hock zum 1:0 (2.). Lange wartete der Nationalspieler mit seinem Schuss, zwang Goalie Gordon damit auf die Knie und traf zur Führung in einer wie immer emotional geführten Partie gegen die Hessen.Mehr Torjubel aber war im ersten Drittel aus Roosters-Sicht nicht drin. Zwar hatten die Sauerlaender noch drei weitere Überzahlspiele und gute Chancen durch Christensen und Hancock, mehr als der Führungstreffer wollte – auch aufgrund der starken Leistung von Ian Gordon – den Roosters nicht gelingen.
In Durchgang Nummer zwei war es ebenfalls Michael Wolf, der für den einzigen Torjubel sorgte. Diesmal dauerte es allerdings bis zur 35. Minute, ehe er die schwarze Hartgummischeibe im Gehäuse der Gäste versenkte.Das 2:0-Polster wirkte zwar beruhigend, war aber längst kein Ruhekissen gegen die Lions, die tatsächlich zurückschlugen. In der 54. Minute wurde Danny aus den Birken von Young überwunden – es war angerichtet für eine packende Schlussphase, in der erst Ready und dann Hancock auf die Strafbank mussten. Sollten die Frankfurter das Comeback schaffen? Ja, Tenute glich in doppelter Überzahl (Torwart vom Eis) aus – Overtime!
Hier drosch Jon Insana den Puck schon nach 46 Sekunden unter die Latte, Schimm gab nach Videobeweis den Treffer.
Roosters: Aus den Birken – Danielsmeier, Insana; Wilford, Ardelan; Schneider, Langwieder; Jones – Hock, Wolf, Christensen; Swanson, Giuliano, Daniel Sparre; Hancock, Ready, Kris Sparre; Rupprich, Jones, Hommel.
Lions: Gordon – Blanchard, Osterloh; Angell, Periard; Slaney, Kopitz; Bresagk – Gawlik, Danner, Polaczek; Hahn, Langfeld, Young; Tenute, Ulmer, Schneider; Oppenheimer, Kunce, Wörle.
Tore: 1:0 (1:01) Wolf (Hock, Ardelan/5:4), 2:0 (14:02) Wolf (Wilford, aus den Birken), 2:1 (53:40) Young (Langfeld, Slaney), 2:2 (58:07) Tenute (Periard, Gawlik/6:4), 3:2 (60:46) Insana (Danielsmeier, Hancock).
Schiedsrichter: Schimm (Waldkraiburg);
Strafminuten: 12 – 12;
Zuschauer: 3022.










