Viertägiges Intensivtraining

Nach vier Tagen Trainingspause standen die Iserlohn Roosters heute (19. Februar) erstmals wieder auf dem Eis. Nicht dabei war neben Nationalspieler Michael Wolf und dem Langzeitverletzten Sebastian Jones auch Jimmy Roy, der sich einer Leisten-OP unterzogen hat. „Er wird uns nach der Pause aber wieder zur Verfügung stehen“, zeigt sich Chef-Trainer Uli Liebsch zuversichtlich, schon bald wieder auf die Dienste des Kanadiers setzen zu können.

An das zurückliegende Wochenende, und vor allem an das bittere 3:7 in Augsburg verschwendet Liebsch aktuell keine Gedanken mehr. „Das bringt auch nichts, wir schauen nur nach Vorne. Es warten noch acht Spiele auf uns, bis die Play-Offs beginnen. Auf diese Partien wollen wir uns jetzt so gut wie es geht vorbereiten“, sieht er die Pre-Play-Offs nach wie vor als realistisches Ziel an. Die Roosters haben als Tabellenelfter lediglich zwei Punkte Rückstand auf den Zehnten Köln.
 
So haben die Roosters heute ein viertägiges Intensivtraining begonnen. „Wir werden dabei viel Wert auf die konditionelle und mannschaftstaktische Arbeit legen“, erklärt Liebsch. Danach stehen drei trainingsfreie Tage an, ehe die Vorbereitung auf das erste Spiel nach der Olympia-Pause beginnt. „Unter anderem werden wir dann intensiv an unserem Überzahl- und Unterzahlspiel feilen.“ Liebsch hofft, dass am 26. Februar mit Ausnahme von Jones alle Spieler wieder zur Verfügung stehen - auch Jimmy Roy. „Ob Michael Wolf dann wieder mit von der Partie ist, hängt vom Abschneiden der Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Vancouver ab.“
 
Den Auftakt des Restprogramms bildet das IEC-Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt am Dienstag, 2. März (erstes Bully: 19.30 Uhr). Die weiteren Gegner: Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Straubing, Wolfsburg, Köln und Mannheim. „Uns ist egal gegen wen wir noch spielen, wichtig ist das wir punkten“, lautet dabei die unmissverständliche Vorgabe von Liebsch.