Iserlohn – Noch sieben Endspiele im Kampf um Platz 10. Daran hat auch die Niederlage gegen den ERC Ingolstadt im Kopf der Spieler nichts verändert. Liebsch und sein Team bleiben fokussiert und glauben fest an die Chance auf die Endrunde. „Natürlich haben uns die Punkte am Dienstagabend gefehlt, die Leistung des Teams aber hat gestimmt“, so der Chefcoach. Mit der Fitness der Mannschaft war er zufrieden, mit dem Engagement, mit den erarbeiteten Torchancen. Problem sei nur die Defensivleistung gewesen. „Es darf einfach nicht sein, dass wir so einfache Tore abgeben!“
Schon am Freitagabend bei den Hamburg Freezers wird sich die Mannschaft weitaus weniger offensiv präsentieren, als gegen die Panther. „Die Energie im Team war nach der Pause so groß, dass ich gar nicht anders konnte, als die Mannschaft laufen zu lassen – in der Hansestadt haben wir einen anderen Gegner und sind die Auswärtsmannschaft!“ Zumindest der Gesundheitszustand des Teams habe sich deutlich gebessert. Nachdem in dieser Woche neben Adrian Veideman auch Michael Wolf, Christian Hommel und Kris Sparre Probleme mit einem Magen-Darm-Virus hatten, waren im Abschlusstraining am Donnerstag wieder alle Spieler auf dem Eis. Umstellungen wird es in Hamburg nur eine geben. Veideman rutscht für Schneider in die Mannschaft.
Liebsch warnt allerdings davor, die Stärke der Hanseaten an ihrer aktuellen Platzierung in der Tabelle festzumachen. „Diese Mannschaft ist deutlich stärker, zumindest, wenn sie einen guten Tag erwischt.“ Nach dem Auswärtsspiel am Abend in Hamburg (Erstes Bully um 19:30 Uhr) haben die Roosters am Sonntag spielfrei. Erst am Dienstag müssen sie gegen die Berliner Eisbären am Seilersee aufs Eis, ebenfalls ein schweres Match.
Roosters: Aus den Birken – Insana, Danielsmeier; Wilford, Ardelan; Veideman, Langwieder – Wolf, Hock, Hancock; Swanson, Ready, Giuliano; Christensen, Daniel Sparre, Kris Sparre; Rupprich, Roy, Hommel.








