Liebsch: "Wir müssen gewinnen!"
Mit fünf Punkten Rückstand auf Rang 10 ist die Frage, ob eher das Sportliche oder das Mentale eine größere Rolle im Kampf um das Erreichen der Endrunde spielt. Man könnte dazu neigen, den Kopf in den Mittelpunkt zu stellen. Wann wird der Druck zu groß? Mannschaftskapitän Robert sagt: „Über Kondition und Fitness brauchen wir gar nicht reden, wir Führungsspieler und damit meine ich auch insbesondere mich, müssen das Team gegen Straubing zum Erfolg führen. Wir haben genug Führungsspieler im Team, die müssen jetzt auch zeigen, dass sie es sind.“ Selbst langjährige Beobachter müssen zugeben, so fokussiert auf ein Spiel hat man eine Roostersmannschaft selten gesehen.
Sorgen muss man sich vor der Partie nur um einen Punkt machen: Collin Danielsmeier. Der Verteidiger war vor dem Straubingspiel nicht im Training auf dem Eis, sondern krank daheim im Bett. „Ich kann noch nichts genaues sagen, allerdings werden wir unsere Defensive erst dann zusammenstellen, wenn wir genau wissen, was mit Collin ist“, sagt Uli Liebsch. Fest steht, Marty Wilford rutscht zurück in die Mannschaft, hat seine Strafe abgesessen, Andy Schneider muss deshalb höchstwahrscheinlich wieder auf die Tribüne, als überzähliger Kontingentspieler. Ansonsten sind keine Umstellungen geplant.
Roosters: Aus den Birken – Wilford, Ardelan; Insana, Danielsmeier (?); Veideman, Langwieder – Christensen, Daniel Sparre, Roy; Wolf, Hock, Hancock; Swanson, Ready, Giuliano; Rupprich, Hommel.










