Roosters im Finale gegen die Krefeld Pinguine
Drittel 1 begann schon nach 96 Sekunden mit überraschendem Jubel für die Roosters. Michael Wolf, mit einem tollen Pass in Szene gesetzt von Robert Hock, hämmerte einen Schlagschuss aus kurzer Distanz in die Fanghand von Jean-Sebastian Aubin. Der, überrascht von der frühen Attacke der Iserlohner reagierte zu spät und legte sich die Scheibe ins eigene Tor. Die Führung der Sauerländer aber hatte 52 Sekunden bestand. Dann nutze Collins einen Defensivfehler der Roostersverteidiger und sorgte mit einem Rückhandschlenzer für den 1:1-Ausgleich (3.). Diese beiden frühen Treffer waren der gelungene Auftakt eines ganz ansehnlichen Testspielmatches mit leichten Vorteilen der Roosters, die in den ersten 20 Minuten deutlich mehr Chancen kreierten und direkter den Abschluss suchten, als in der vergangenen Saison. Belohnung dafür war Roys glücklicher Führungstreffer (17.), als der Kanadier die Scheibe, vor dem Tor stehend, an Aubin vorbei in den Düsseldorfer Kasten brachte.
Auch im Mitteldrittel übernahmen die Roosters nach einer kurzen Auftaktoffensive der Metro Stars das Zepter und blieben die bessere Mannschaft. Das ist besonders auch deshalb bemerkenswert, da die Sauerländer insgesamt vier Mal in Unterzahl auf dem Eis agieren mussten. Die Metro Stars aber, die nicht den gewohnten Druck von der blauen Linie entfachen konnten, brachten die Scheibe nicht am gut spielenden Danny aus den Birken vorbei. Stattdessen nutze Giuliano für die Sauerländer einen Scheibenverlust der Düsseldorfer in der neutralen Zone und brachte die Scheibe zum 3:1 vorbei an Aubin. (28.). Weil sich aber auch die Roosters einen ähnlichen Schnitzer leisteten, bekamen auch die Metro Stars ihren Unterzahlkonter. Danny aus den Birken blieb mit einer guten Parade aber Sieger gegen Collin Murphy, der Mark Ardelan an der blauen Linie die Scheibe stehlen konnte.
Wolf erhöhte in der 48. Minute nach einem schönen Alleingang auf 4:1, bevor die Metro Stars bei doppelter Unterzahl erst durch Murphy und dann durch Hinterstocker auf 3:4 herankamen (51./57.). Düsseldorf hatte das Tempo angezogen, nachdem die Mannschaft aus der NRW-Landeshauptstadt merkte, dass die Blau-Weißen in ihrer Konzentration nachließen. Trotzdem reichte es am Ende zum Erfolg.
Die Statistik:
Tore: 0:1 (01:36) Wolf (Hock), 1:1 (02:28) Collins (Kreutzer), 1:2 (16:44) Roy (Rupprich), 1:3 (27:59) Giuliano (4:5), 1:4 (47:19) Wolf (Sparre/5:4), 2:4 (50:12) Collins (Pokulok, Holland/5:3), 3:4 (56:43) Hinterstocker (Collins).
Schiedsrichter: Schütz (Moers)
Strafen: DEG: 14 + 10 (Murphy) + Spieldauer (Clusen); Roosters 22.










