Roosters beenden LGS-Cup auf Rang 3


Iserlohn – Die Iserlohn Roosters müssen sich beim Landesgartenschau-Cup in der Eissporthalle am Seilersee mit dem dritten Rang zufrieden geben. Trotz einer deutlichen Steigerung zu den ersten beiden Turnierpartien reichte es am Ende gegen die Kölner Haie nicht zum Erfolg. Mit 1:2 mussten sich die Sauerländer nach 60 schweren Minuten bei tropischen Temperaturen geschlagen geben.

Drittel 1 bescherte den Zuschauern Eishockey-Magerkost. Keine der beiden Mannschaften konnte auf dem schlechten Eis am Seilersee Akzente setzen. Der einsetzende heftige Regen, aber auch die hohen Temperaturen sorgten für eine fast unspielbare breiige Oberfläche, auf der gelungene Pässe oder schön anzusehende Spielzüge Seltenheitswert hatten. Vielleicht auch deshalb, blieben Tore Fehlanzeige. So wurden die Nebenschauplätze zum Publikumsereignis, wie zum Beispiel, die Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Daniel Sparre, der Roy mit seinem hohen Stock bearbeitete und deshalb gleich zum Duschen gehen durfte. Deutlich besser anzuschauen war da schon der Faustkampf, den sich Neuzugang David Walker mit Kölns Ankert lieferte. Den Fight entschied der Iserlohner für sich, sportlich sollte er später noch seinen großen Auftritt bekommen.

Trotz immer schlechter werdender Eis-Bedingungen übernahmen im zweiten Drittel die Roosters die Initiative und waren im Mittelabschnitt die bessere Mannschaft. Nach ihren Problemen am Samstag zeigte auch die zweite Reihe mit Kavanagh, Joseph und Giuliano immer gelungenere Angriffszüge, ein Tor aber blieb ihnen genauso versagt, wie der ersten Formationen mit Wolf, Hock und Wörle. Mittenrein in die Iserlohner Dominanz wollte Cierniks Führungstreffer allerdings gar nicht passen. In Überzahl verwandelte Kölns Topstar ein Ullmann-Zuspiel vor dem chancenlosen Danny aus den Birken im Roosterstor zum 1:0 (37.). Trotz allem Engagement gingen die Iserlohner mit einem Rückstand ins Schlussdrittel.

Das sollte nicht besser beginnen, als das letzte geendet hatte. Nur 37 Sekunden waren gespielt, als die Ramsay nach einem Bully im Iserlohner Drittel aus dem Gewühl vor dem Tor zum 2:0 für die Haie traf (41.). Wer aber dachte, die Roosters seien jetzt geschlagen, der irrte. Ausgerechnet, der bis dato so unauffällig agierende Walker brachte seine Mannschaft zurück ins Spiel. Schön von Hock und Wörle im Slot stehend in Szene gesetzt, traf er mit einem schönen Schuss ins obere rechte Eck zum 1:2-Anschlusstreffer (45.). Trotz aller Bemühungen aber reichte es, trotz eines guten Schlussdrittels, nicht mehr zum Ausgleich.


Die Statistik:

Tore: 0:1 (36:56) Ciernik (Gogulla, Ullmann), 0:2 (40:37) Ramsay (Jaspers), 1:2 (44:06) Walker (Hock, Wörle).

Schiedsrichter: Schütz (Moers)

Zuschauer: 1699

Strafen: Roosters: 14 + 10 (Walker, Insana); Köln: 12 + 5 + 10 (Ankert) + Spieldauer (Sparre)

Abschlusstabelle:
1.    Krefeld Pinguine               +8    9 Punkte
2.    Kölner Haie                      +2    6 Punkte
3.    Iserlohn Roosters             +1    3 Punkte
4.    Schwenninger Wild Wings  -11    0 Punkte