Roosters erwarten Straubing Tigers
Iserlohn – Mit unveränderter Aufstellung werden die Iserlohn Roosters am morgigen Abend ins Heimspiel gegen die Straubing Tigers gehen. Die Partie, die um 19:05 Uhr in der Eissporthalle am Seilersee beginnt, ist für die Sauerländer von besonderer Bedeutung. Mit einem Sieg würde der Club seine Chancen wahren auf einen Platz in den Play-offs, im Falle einer Niederlage wäre zwar nichts entschieden, dennoch würde es wieder deutlich enger. „Wir wissen um die Situation, lassen uns aber nicht schocken, von Nichts und Niemandem“, betont Verteidiger Lasse Kopitz. Man habe in Nürnberg einen wichtigen Punkt geholt und das zähle.
Straubing ist aktuell sicherlich einer der unangenehmsten Gegner in der DEL, gelten die Niederbayern doch in dieser Saison erstmals als echter Anwärter auf einen Endrundenplatz. „Straubing verlangt jedem Gegner alles ab, man muss bereit sein, sich zu quälen und zu rackern – von der ersten bis zur letzten Sekunde“, sagt Cheftrainer Doug Mason.
Seit 124:17 Minuten sind die Iserlohn Roosters in der Eissporthalle am Seilersee ohne Gegentor – könnten mit einem weiteren Spiel ohne Treffer des Gegners den eigenen Rekord brechen, der aus der ersten DEL-Spielzeit stammt. Damals 2000/2001 schafften es die Blau-Weißen 152:54 Minuten. „Schöner Spaß, aber letztlich ohne Wert. Am Ende zählen nur Punkte, keine Rekorde“, grinst Stefan Langwieder, wenn er seinem Torhüter Sebastién Caron gern auch einen weiteren Hockeyabend ohne gegnerischen Jubel gönnen würde.
Back-Up-Torhüter ist erneut Korbinian Sertl, der am Sonntag aus Füssen nach Iserlohn reisen wird, um hinter Caron auf der Bank zu sitzen. „Tim Siekmann hat versucht zu trainieren, wir dürfen aber kein Risiko eingehen und müssen auf ihn verzichten“, berichtet Mason. Aktuell ist offen, wann Siekmann in den Kader zurückkehrt.










