Mason: "Sonderzug war ein tolles Erlebnis!"

31.12.2012:

Iserlohn - Entspannt saß Cheftrainer Doug Mason am Montag in der Kabine und blickte zurück auf den gemeinsamen Abend mit den Fans im Roosters-Sonderzug. "Es war ein wirklich schöner Abend mit vielen guten und positiven Gesprächen", berichtet der Kanadier. Besonders fasziniert ihn, dass die mitgereiste Anhängerschaft die Leistung der Mannschaft honoriert und nicht nur auf das Ergebnis von Hamburg geschaut hat. "Ich hätte ein paar kritischere Worte erwartet, habe aber ausschließlich Menschen getroffen, die natürlich auch enttäuscht waren, über den Ausgang der Partie, letztlich aber den Einsatz unserer Mannschaft bis zum Schlusspfiff toll fanden", so Mason weiter. Aus Sicht des Coaches haben die Fans damit gehalten, was sie immer versprochen haben: "Ich habe oft gehört, dass Kampf für die meisten unserer Anhänger ein ganz wichtiger Charakterzug ist, jetzt zeigen wir ihn und das wird honoriert. Das ist die Form von Partnerschaft, die mich wirklich sehr glücklich macht."

Viel Positives haben auch die Spieler berichtet, die bis zur Ankunft in Iserlohn bei den Fans und im Sambawagen unterwegs waren. "Genau darum spiele ich Eishockey in Iserlohn - es sind diese Abende, die unsere kleine Stadt von anderen unterscheiden. Auch, wenn man verliert, wird uns Respekt entgegen gebracht", so Robert Hock, der anderswo in der Republik andere Reaktionen erlebt hat.

Auch aus Sicht der Organisatoren war die Rückfahrt ein voller Erfolg. Enttäuscht war man lediglich darüber, dass auf der Hinfahrt im Zug ein Feuerwerkskörper gezündet wurde. Der Verursacher wird ermittelt. Einen ausführlichen Bericht zu Sonderzug könnt Ihr später im Januar an dieser Stelle lesen.