Fünfter Sieg in Serie perfekt

20.01.2013:

Iserlohn - Die Iserlohn Roosters bleiben in der DEL das Team der Stunde. Am Abend gelang der Mannschaft von Trainer Doug Mason auf eigenem Eis am Seilersee ein 4:1 (2:0, 2:0, 0:1)-Erfolg über Schlusslicht Düsseldorfer EG – der fünfte Sieg in Serie! Zum Mann des Tages avancierte Colin Stuart, der im zweiten Match nach seiner Verletzungspause dreifacher Torschütze war und seine bis dato beste Leistung im Roosters-Dress ablieferte.

Die Sauerländer erwischten einen Traumstart – mit gütiger Mithilfe der Gäste: Zwei Mal gab die DEG die Hartgummischeibe in der Vorwärtsbewegung ab, zwei Mal schlug es postwendend ein. Erst zog Colin Stuart über links auf und davon, verzichtete auf den Querpass auf Holzmann, schlenzte den Puck stattdessen aus dem Handgelenk in die Maschen (3.). Und dann legte York quer auf Matt Tomassoni, der direkt abzog und die Scheibe fulminant in den Winkel jagte (6.).

Düsseldorf nahm sofort die Auszeit und kam besser in die Partie. Allerdings blieb Caron ein sicherer Rückhalt, der obendrein das nötige Glück hatte, als Long nur Aluminium traf (7.). In Unterzahl fuhr Ridderwall für die Rheinländer ein Break (14.), scheiterte aber ebenso an Caron wie Gödtel zwei Minuten später im Powerplay.

Im Mittelabschnitt meisterten die Gastgeber weitere Unterzahlsituationen bravourös, ließen selbst beim kurzen Drei gegen Fünf keinen Gegentreffer zu. York (22.), Ardelan (25.) und Fischhaber (29.) verpassten noch den dritten Treffer, besser machte es Stuart: Er düpierte Goalie Linda durch die Schoner (33.) und erhöhte dann aus kürzester Distanz auf 4:0 (38.).

Dazwischen hätte Hock treffen können, bugsierte den Puck aber an die Maske des DEG-Goalies. Weitere Hochkaräter hatten Bell und Wolf - Düsseldorf war gut bedient mit dem 0:4 nach 40 Minuten. Für die Gäste hatten nur Martinsen per Unterzahlbreak (28./Außenpfosten) und Rome (37.) gute Chancen.

In den letzten 20 Minuten verwaltete Iserlohn das Vier-Tore-Polster souverän, Caron verpasste allerdings den Shut-Out, weil Ridderwall aus dem Nichts zum 1:4 erfolgreich war. Tomassoni (50.) und Wolf (58.) hätten den alten Abstand wieder herstellen können. Doch auch so blieb es beim nie gefährdeten „Dreier“, der die Roosters erstmals seit Wochen auf Rang zehn hievte. Die Playoff-Chance ist längst wieder da!

Roosters: Caron – Rogers, Ardelan; Lepine, Peltier; Tomassoni, Kopitz; Orendorz – Wörle, Hock, Giuliano; Wolf, York, Bell; Holzmann, Fischhaber, Stuart; Hommel, Tepper

DEG: Linda – Paris, Zanetti; Gödtel, Ebner; Henry, Klingsporn; Bazany – Ridderwall, Turnbull, Bostrom; Rome, Martinsen, Long; Hofland, Mondt, Fischbuch; Martens

Tore: 1:0 (2:06) Stuart (Rogers/4-4), 2:0 (5:16) Tomassoni (York, Wolf), 3:0 (32:16) Stuart (Hommel), 4:0 (37:46) Stuart (Holzmann, Fischhaber), 4:1 (48:59) Ridderwall (Bostrom, Turnbull)

Schiedsrichter: Oswald (Kaufbeuren), Schütz (Moers)

Strafminuten: Roosters 14, DEG 12

Zuschauer: 4162