Roosters verpflichten weiteren Verteidiger

29.09.2013:

Iserlohn – Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben einen weiteren Verteidiger für die kommende Saison verpflichtet. Von den Oklahoma City Barons wechselt der 23 Jahre alte Colton Teubert an den Seilersee. Der Defensivmann besitzt einen deutschen Pass, wird deshalb das Ausländerkontingent der Sauerländer nicht belasten. Teubert, dessen Familie aus Deutschland stammt, unterzeichnete einen Vertrag für den Rest der Saison und ist bereits am Seilersee angekommen. Er wird am Mittwochabend beim Auswärtsspiel der Sauerländer in Mannheim zum ersten Mal spielberechtigt sein. „Wir stehen seit ungefähr zwei Monaten in Kontakt. Colton ist ein klassischer `Stay-at-home´-Verteidiger, der uns mehr Tiefe geben wird“, so Manager Karsten Mende.

Teubert wurde in White Rock, British Columbia, geboren und startete seine Karriere im Jahr 2005 bei den Regina Pats in der kanadischen Juniorenliga WHL. Schon in seiner Nachwuchszeit bekam Teubert die Chance beim ECHL-Club Ontario Reign einige Partien im Profibereich zu absolvieren und wurde von den L.A. Kings im Jahr 2008 in der ersten Runde gedrafted. Aufgrund seiner hervorragenden Leistungen wurde das Toptalent außerdem drei Mal für die kanadische Nachwuchs-Nationalmannschaft nominiert, gewann zwei Mal Gold und einmal Silber bei Weltmeisterschaften. 2010 unterzeichnete Teubert seinen ersten Profivertrag bei den Manchester Monarchs, absolvierte ein Jahr bei der Francise der Kings, bevor er zu den Edmonton Oilers getraded wurde. Dort spielte er im Farmteam in Oklahoma City, wurde allerdings auch in der Saison 2011/2012 für 24 Partien in die NHL berufen. Jetzt entschied sich Teubert für einen Wechsel nach Europa.

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die Chance, die mir die Iserlohn Roosters hier in Deutschland geben. Ich hoffe, ich kann der Mannschaft helfen, ihre Ziele zu erreichen“, so Teubert. Aus Vancouver kommend ist er am Sonntagnachmittag in Iserlohn angekommen. Cheftrainer Doug Mason freut sich über die weitere Alternative. Insbesondere nach den Verletzungen von Danielsmeier und Orendorz geht der Chefcoach so beruhigter in die kommende Trainingswoche.

Foto: http://blogs.edmontonjournal.com